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Der letzte erste Schultag.

Und ich meine den letzten ersten Schultag, nicht den letzten ersten Schultag. Also den allerletzten ersten Schultag, nicht den vergangenen ersten Schultag. Es ist schon irgendwie ein anderes Gefühl. Wenn man weiß, das man vermutlich das letzte mal über die Hausordnung belehrt wird, wenn man vermutlich das letzte mal über seinen Stundenplan schimpfen kann, wenn man vermutlich das letzte mal seine Klassenkameraden und Kameradinnen nach 6 Wochen das erste mal wieder sieht. Nunja, im ersten Moment ist es ein komisches Gefühl, aber wenn ich darüber nachdenke gefällt mir der Gedanke umso mehr. Das letzte Mal ist etwas tolles. Zu wissen das man alles, denn meine 18 Jahre kann ich mir ohne Schule nicht vorstellen, hinter sich lässt und in ein völlig neues Leben startet. Der letzte erste Schultag ist also etwas ganz besonderes, der Beginn eines neuen Abschnitts. Oder ist das erst die Vergabe der Abiturzeugnisse? Für mich wird jedenfalls mit diesem letzten erstem Schultag etwas beginnen, was immer sehr weit weg war. Sogar noch vorgestern. Ungreifbar. Ich werde einer derjenigen sein, die von Ostern bis Pfingsten über ihre komplette Zukunft entscheiden. Da ist es wieder dieses Gefühl. Das letzter erster Schultag Gefühl. Ob ich das an meinem ersten letzten Schultag wohl auch hatte?

11.9.07 12:11, kommentieren

Eine kleine Coverversion.

Ode an die Insel!

Oh ich hab solche Sehnsucht
Ich verlier den Verstand
Ich will wieder nach Dalmatien
Ich will zurück nach Youngisland

Jeden Tag hör ich Chicago
Und ich hör Clueso zu
Ich lieg hier auf meinem Handtuch
Und ich finde keine Ruh

Dieser eine Urlaub wird nie zu Ende gehen
Wann werden wir uns wiedersehen?

Manchmal schließe ich die Augen
Stell mir vor ich sitz am Meer
Dann denk ich an diese Insel
Und mein Herz das wird so schwer

Diese eine Insel wird nie zu Ende gehen
Wann werden wir uns wiedersehen?

Oh ich hab solche Sehnsucht
Ich verlier den Verstand
Ich will wieder nach Kroatien
Ich will zurück nach Obonjan!

Wie oft stand ich schon am Eisbach
Wie oft sprang ich in den See?
Wie oft mußten sie mich retten?
Damit ich nicht untergeh

Diese eine Insel wird nie zu Ende gehen
Wann werden wir uns wiedersehen?

Oh ich hab solche Sehnsucht
Ich verlier den Verstand
Ich will wieder an die Beachbar
Ich will zurück nach Young Island

Es ist zwar etwas weiter
Doch ist man unter sich
Und ich weiß jeder zweite hier
Ist genauso cool wie ich

Oh ich hab solche Sehnsucht
Ich verlier den Verstand
Ich will wieder in die Koje
Ich will zurück, ich will zurück
Ich will zurück, ich will zurück nach Youngisland!

2 Kommentare 11.9.07 15:49, kommentieren

Ich wünsch mir einen Momente-Speicherungsgerät

Ich stand heute vor meinem Auto. Und war kurz davor einzusteigen. Ich schau kurz nach oben in die Bäume über mir. Da steht eine Kiefer. Natürlich säftig grün. und auf einem Ast lag ein rotgoldener Eichenzweig, als wäre er angewachsen. Und in diesem Moment kommt bei mir im Radio "All good things" von Nelly Furtado. Diesen Moment hätte ich gerne abgespeichert. Mit allem was da war. Die Sonnenstrahlen am Himmel die auf mein Gesicht fallen, das rascheln der Zweige in der kleinen Böe und der Duft nach Regen in der Luft.

Leider hatte ich noch nicht mal eine Kamera dabei. Zugegebenermaßen auch schwer wenn man keine Kamera hat. Diesen Moment würde ich gerne genau dann immer wieder erleben wenn ich grade schlecht drauf bin. Speichern würde ich ihn unter das_leben_ist_schön.moment.

Auch wenn das Leben nicht immer schön ist, es hat verdammt gute Seiten. Ich muss mir wohl eine Kamera kaufen. oder die gut 4 Monate bis Weihnachten noch durchhalten und versuchen möglichst viele solcher Momente in meinem Kopf abzuspeichern. Da wäre ich nicht der erste. Kennt ihr Frederik die Maus? Die macht das auch. Und bringt damit alle Mäuse durch den Winter.

Als ich dann in mein Auto eingestiegen bin war "All good things" fast vorbei, eine Minute später hat mir einer die Vorfahrt genommen und ich habe Glück das mein ABS einwandfrei funktioniert. Passiert ist nichts. Aber es hat mir gezeigt das das Leben kurven macht.

2 Kommentare 12.9.07 20:33, kommentieren

Berlin

Jaaaa am Wochende gehts nach Berlin. Jugendpressekongress. Und wie ich mich freue! Ich war ja jetzt schon auf einigen Seminaren, aber die CCN is echt top. Es werden echt coole Leute da sein, Profijournalisten etc. die mir und den anderen zeigen wo's langgeht in der Pressewelt. Nebenbei is natürlich Berlin ne hammer geile Stadt. Und da das Abendprogramm zur eigenen Verfügung steht, werd ich mal ordentlich ins Berliner Nachtleben reinschnuppern. Ich freu mich auch den Niklas und den Search wieder zu sehen, wird sicher cool.

Außerdem war heute wieder Football Training, und es war echt geil. Schade das ich die Herbstsaison nicht mitspielen darf. Der Sport ist genau mein Ding.

Heute fehlt es mir leider an Ideen was das schreiben betrifft, liegt wohl auch daran das es echt ein sehr anstrengender Tag war. Ein schönes Wochenende.

13.9.07 23:42, kommentieren

Berlin, du bist so wunderbar Berlin!

6 Stunden Zugfahrt, eine Stunde durch Berlin in Richtung Hotel irren, dann waren wir endlich am Ziel. Nachdem wir erstmal ins falsche Hotel gelaufen sind, nämlich in das, in dem die letzten Jugendpresse Kongresse abgehalten wurden, waren wir dann eine weitere Stunde später auch am richtigen Ziel. Das "neue" Hotel war um einiges besser als das "alte". Es gab Duschen und Toiletten auf den geräumigen, schön eingerichteten Zimmern sowie einen Fernseher. Für ein Jugendhostel schon hoher standard. Nach dem Abendessen und ein paar Bier in der Hotelbar gingen wir dann in Hinblick auf das Programm am folgenden Tag gegen 01:00 ins Bett.

Der nächste Tag begann wie erwartet früh und stressig. Duschen, Frühstuücken und ab in die Humbolt Universität. Dort lernten wir von Profijounalisten wie's geht. Anschliesend stellten wir unsere neu erworbenen beziehungsweise verbesserten journalistischen Fähigkeiten unter Beweis: Spezialisten vom VDE, dem Deutschen Elektronikerverband, stellten Projekte ihrer Firmen vor. Unsere Aufgabe war es über diese 15-minütigen Vorträge Berichte, Reportagen und Interviews zu erstellen. Wie in einer echten Redaktion wurde es gegen Redaktionsschluss (18:00) richtig eng, wir tippten uns die Finger wund, versuchten noch irgendendwie einen schönen Schlusssatz zu finden, was uns dann in allerletzter Minute doch noch gelungen ist.

Highlight des Wochenendes war für mich ein Wiedersehen mit Search! und Anni aus Young Island in der wunderbaren Shisha-Bar Babel. http://www.babel-berlin.com/ 

Der Sonntag vertiefte das gelernte von Samstag.

Die Heimfahrt im ICE war wohl die Lustigste Zugfahrt die ich je hatte. Denn wir drei traten die Heimreise ausgestattet mit 18 Bier an, die leider schon in Erlangen vernichtet waren. Wir haben schon große Pläne für die nächste Berlinfahrt. Die Schlagwörter "20l Fassl Augustiner" "Raglette Grill" (ja es gibt doch Steckdosen im ICE) "Popcorn Maschine" und "Abteil reservieren" dürfte alles sagen.

Der Schultag heute hingegen war im Kontrast zu dem vergangen Wochenede in der wunderbaren Stadt Berlin allenfalls durchschnittlich. Aber Kontraste haben ja auch was schönes. Ach ja, Leute: München ist gar nicht so schön wie alle immer sagen. Es ist viel schöner.

17.9.07 19:44, kommentieren

Es ist wieder an der Zeit zu bloggen!

I'm sitting here in the boring room
It's just another rainy Sunday afternoon
I'm wasting my time
I got nothing to do
I'm hanging around
I'm waiting for you
But nothing ever happens and I wonder

I'm driving around in my car
I'm driving too fast
I'm driving too far
I'd like to change my point of view
I feel so lonely
I'm waiting for you
But nothing ever happens and I wonder

I wonder how
I wonder why
Yesterday you told me 'bout the blue blue sky
And all that I can see is just a yellow lemon-tree
I'm turning my head up and down
I'm turning turning turning turning turning around
And all that I can see is just another lemon-tree

I'm sitting here
I miss the power
I'd like to go out taking a shower
But there's a heavy cloud inside my head
I feel so tired
Put myself into bed
Well, nothing ever happens and I wonder

Isolation is not good for me
Isolation I don't want to sit on the lemon-tree

I'm steppin' around in the desert of joy
Baby anyhow I'll get another toy
And everything will happen and you wonder

I wonder how
I wonder why
Yesterday you told me 'bout the blue blue sky
And all that I can see is just another lemon-tree
I'm turning my head up and down
I'm turning turning turning turning turning around
And all that I can see is just a yellow lemon-tree
And I wonder, wonder

I wonder how
I wonder why
Yesterday you told me 'bout the blue blue sky
And all that I can see, and all that I can see, and all that I can see
Is just a yellow lemon-tree

 

Das musste einfach hier rein. Weil klein Moritz schon zu oft zu hause saß und sich genau so gefühlt hat. Irgendwie weiß man dann nichts anzufangen. Man is sich nicht ganz klar über seine Gefühle oder eben nicht Gefühle für jemanden oder auch jemand anderen. Und ob dieser jemand oder auch ein anderer jemand und überhaupt gibt dann relativ wenig einen Sinn. Hinderlich war dann auch besonders, das Ich noch nichtmal einen gelben Zitronenbaum zu hause rumstehen hab. Dann kann ich nicht sagen das ich nur einen Zitronenbaum sehe, weil ich ja gar keinen sehe. Abundzu hätte ich gerne so einen Zitronenbaum. Aber eigentlich hab ich was viel besseres als einen Zitronenbaum. Den Blog. Ich wünsch euch ein schönes Wochenende.  

1 Kommentar 21.9.07 17:18, kommentieren

Herzscheiße!

Dieser Moment, wenn alles, was danach geschieht,
wenn alles, was passiert, schon klar und trotzdem völlig offen ist -
dieser Moment, wenn man nicht glaubt, was man da sieht,
wenn alles sich verschiebt und man plötzlich wieder liebt ...
Sie gab mir von vornherein ein Gefühl, wie zu Haus' zu sein,
und sagt trotzdem nie, wohin die Reise geht.
Das Gefühl, das sonst schnell vergeht und bei ihr einfach fortbesteht -
ich weiß nicht, was es ist, ich weiß nur, es ist irgendwas ...

Irgendwas an ihr
gibt mir das Gefühl, die Welt wär' wunderbar.
Bringt mich durcheinander. Macht mich völlig klar.
Hat mich angesteckt. Hat mich aufgeweckt.
Irgendwas an ihr macht, dass ich mich wieder selber leiden kann:
Der fremde Typ im Spiegel lacht mich fröhlich an,
ich glaub, der strahlt vor Glück, und ich strahl zurück...


Dieser Moment, wenn ich ganz einfach bei ihr steh'
und keiner sagt ein Wort. Sie schaut mich an. Und alles ist gesagt.
Dieser Moment, wenn ich auf einmal etwas seh',
was immer schon da war - es war mir bloß nicht klar ...
Ganz plötzlich so klar wie nie: Es geht nicht mehr ohne sie.
Und ich frag' mich, ob sie auch Gedanken liest.
Ich glaube, sie sieht mir an, was ich ihr noch nicht sagen kann.
Ich weiß nicht, was es ist, ich weiß nur, es ist irgendwas ...

Irgendwas an ihr...

23.9.07 21:20, kommentieren